Was ist eine Extremitäten-Justierung?
Die Gelenke an den Endpunkten des Körpers – Schulter, Ellbogen, Handgelenk, Hüfte, Knie und Sprunggelenk – besitzen im Vergleich zur Wirbelsäule einen deutlich größeren Bewegungsumfang. Diese erhöhte Beweglichkeit bringt jedoch auch ein höheres Risiko für Instabilität und Verletzungen mit sich.
- Gelenkfehlstellung: Ähnlich wie bei der Wirbelsäule kann auch ein Hand- oder Sprunggelenk in seiner Position leicht abweichen. Man spricht dann von einer Störung der Gelenkmechanik, die zu Schwellungen, Schmerzen und einem Kraftverlust im umliegenden Gewebe führen kann.
- Teil der kinetischen Kette: Eine Einschränkung im Sprunggelenk kann den Beugewinkel des Knies verändern, was wiederum die Belastung der Hüfte erhöht und langfristig zu Beschwerden im Lendenbereich beitragen kann. Bei GEHA behandeln wir daher nicht nur das Symptom, sondern die gesamte betroffene Kette.
- Neurologische Rückmeldung: Die Gelenke der Extremitäten sind dicht mit Nervenendigungen versorgt, die dem Gehirn kontinuierlich Positionsinformationen (Propriozeption) übermitteln. Ist ein Gelenk nicht korrekt ausgerichtet, kann dies die Koordination der umliegenden Muskulatur beeinträchtigen.







