Der andropausale Wandel: Auswirkungen sinkender Androgene
In der männlichen Biologie sinken die Spiegel von freiem Testosteron und DHEA (Dehydroepiandrosteron) häufig bereits ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich. Dieser Rückgang betrifft nicht nur die sexuelle Gesundheit, sondern kann sich auch auf Gehirnfunktion, Muskel- und Knochendichte, Fettstoffwechsel sowie das Herz-Kreislauf-System auswirken.
- Androgen-Defizit: Fällt das freie Testosteron unter einen bestimmten Schwellenwert, kann dies mit Symptomen wie chronischer Erschöpfung, morgendlicher Antriebslosigkeit, Verlust an Muskelmasse (Sarkopenie) und vermehrter Fetteinlagerung einhergehen.
- Kognitive Auswirkungen: Testosteron ist weit mehr als ein Fortpflanzungshormon – es steht in Wechselwirkung mit verschiedenen Systemen im Gehirn. Ein Mangel kann sich unter anderem durch Konzentrationsschwierigkeiten, verlangsamte Entscheidungsprozesse sowie eine leicht gedrückte oder gereizte Stimmung äußern.
- Bioidente Herangehensweise: Im klinischen Ansatz von GEHA setzen wir nicht auf hochdosierte synthetische Injektionen, die die körpereigene Hormonachse vollständig unterdrücken können. Stattdessen arbeiten wir mit bioidentem Testosteron und DHEA, deren Molekülstruktur der körpereigenen entspricht. Diese meist transdermal (über die Haut) angewendeten Präparate sollen die körpereigene Produktion möglichst wenig beeinträchtigen.






